Warum so persönlich?!

Ich starte in dieses wundervolle Jahr mit einer kleinen Erklärung auf die Frage: Warum zum Teufel schreibst du über diesen ganzen Mist in deinem Kopf an einem Ort, wo jeder alles lesen kann?!

(Dieses Internet ist ja doch noch sehr unentdeckt und wird sich meiner Meinung nach auch nicht durchsetzen)

Spaß beiseite. Ehrlich gesagt mache ich das, weil ich zu meiner Menschlichkeit stehen möchte. Klar, ich könnte mich hinter der Fassade der coolen Schriftstellerin und verkannten Künstlerin verstecken und nur preisgeben, was mir eventuell Klicks oder Käufe generiert. Aber dafür sind mir diese schöne Homepage als Fenster zur Welt und auch mein liebes Leben zu schade.

Wenig Sinn, viel Gefühl

Ich habe schon öfter über die Mauern geschrieben, die uns voneinander trennen. Die uns von unseren Mitmenschen oder uns selbst abkapseln, uns angeblich beschützen sollen, es aber nicht tun. Es geht mir nicht um Seelenstriptease oder darum, möglichst deep zu sein. Ich möchte tatsächlich nur ein bisschen mehr Menschlichkeit in die Welt bringen. Spread the love. Das hat keinen tieferen Sinn (sofern dir Liebe als Sinn nicht reicht). Ich habe das weder studiert noch Seminare dazu besucht. Wenn du dein Leben ändern möchtest, gibt es dafür genügend Blogs, auf denen du alles darüber erfahren kannst. Ich schreibe nur, was mich beschäftigt und ja, das darf man auch erkennen. Ich bin ein kleiner ziemlich unwichtiger Mensch in einer Welt voll schlimmer Probleme. Aber es gibt auch eine ganze Menge wundervolle Dinge dort draußen. Und in uns selbst. Ich konzentriere mich lieber auf die guten Dinge und möchte ein bisschen Liebe mit dir teilen. Positives, Herzliches, Ehrliches. Das verfolgt keinen Plan und schiebt mich auch nicht bei Google nach oben, aber das muss es nicht. Wenn jemand meine Bücher lesen möchte, wird er sie finden. Wenn jemand meine Fotos oder Bilder mag, wird er sie finden. Ich bin überzeugt davon, dass sich Wege ebnen und Türen öffnen, wenn es an der Zeit ist. Ohne Druck. Du darfst das gerne lächerlich finden, das ist okay für mich :)

Weil tanzen manchmal schwer fällt

Außerdem richten sich meine Worte auch immer an mich selbst. Oft möchte ich mich daran erinnern, was mir wichtig ist, was es sein sollte, um den Blick für das Wesentliche nicht zu verlieren. Denn glücklich durchs Leben zu tanzen und jedem Tief zu trotzen fällt mir genauso schwer wie dir. Aber je öfter ich darüber schreibe, desto mehr können sich Gelassenheit und Dankbarkeit in meinem Kopf festsetzen. Und wenn eines meiner Worte dich erreicht und berührt, selbst wenn du der Einzige bist, der das hier liest – ja, genau du! – und jetzt lächelst, dann hab ich mehr erreicht, als ich mir je wünschen könnte.

Warum so persönlich? Weil ich es so will! Weil unsere Welt unpersönlich genug ist. Es kostet ein bisschen Mut, aber es bedeutet mir etwas. Und das geht nur, wenn’s persönlich ist 💛

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