Gratitude

Ich bin dankbar f├╝r den hei├čen Kaffee an einem Wintermorgen, f├╝r den Frost, wenn ich aus dem Fenster schaue, f├╝r den Tee am Abend, f├╝r den Geruch meiner Yogamatte, der allein es ohne M├╝he schafft, mich zu entspannen. Dankbar f├╝r die Musik und jeden Funken Gef├╝hl, den sie tr├Ągt. Ich bin dankbar f├╝r jede Umarmung, die etwas l├Ąnger dauert (als w├╝ssten meine Freunde, wie n├Âtig ich sie manchmal habe). F├╝r jeden Menschen, der versucht, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ich bin dankbar daf├╝r, dass ich hier in Frieden sitzen und tippen kann. Ich lebe, atme und f├╝hle. Obwohl ich allein bin, kann ich dankbar daf├╝r sein, ohne mich unter Druck zu setzen, daran etwas ├Ąndern zu m├╝ssen.

F├╝r die Liebe

Ich bin dankbar, dass ich lieben kann, f├╝r den Frieden in meinem Herzen, der nicht jeden Tag gleich gro├č ist, aber immer da. Dankbar f├╝r mein Kind, mit dem ich jeden Tag wachse und das mich immer wieder daran erinnert, was wirklich wichtig ist im Leben. Lachen und Liebe. Mehr nicht. Alles andere ist Beiwerk.

F├╝r die Freude

Ich bin dankbar f├╝r meine Familie und die warme Geborgenheit meiner Kindheit, die ich jedes Mal zu Weihnachten sp├╝re. Und f├╝r Freunde, bei denen ich mich zu Hause f├╝hle. Ich bin dankbar f├╝r ein unvergleichlich sch├Ânes Jahr voller selbst gestellter Herausforderungen und gl├╝cklicher Momente. F├╝r Lachen und Tr├Ąnen und immer wieder Liebe, von der ich mich so gern ├╝berw├Ąltigen lasse. Ich bin dankbar f├╝r mein Leben. Es ist nicht immer leicht, aber genau daf├╝r sch├Ątze ich es. Es k├Ânnte morgen vorbei sein, aber mit ein bisschen Gl├╝ck habe ich noch eine lange Zeit vor mir, die ich genau so gestalten kann, wie ich es m├Âchte. Wie es mich gl├╝cklich macht.

Bestandsaufnahme (Julia Engelmann)

Teil drei von drei: was ich hab‘
Ich hab‘ so viele Dinge, viel mehr als ich er- und vertrage
Mehr Schmuck als ich eigentlich trage
Und ein Einrad, mit dem ich nie fahre
Ich hab‘ Augen, die, was ich betrachte, auch tats├Ąchlich sehen
Und Beine, die stolpern und tanzen oder tatkr├Ąftig gehen
Ich hab‘ mein Leben, das endlich ist
Und nicht selbstverst├Ąndlich ist
Eine Seele, vielleicht, auch wenn der Gedanke befremdlich ist
Ich hab‘ noch was, das vergesse ich oft
Dann muss ich mich wieder besinnen
Ich habe tausend Gr├╝nde zum Lachen, blo├č einen zum Weinen
Und vor allem so viel zu gewinnen
So viel zu gewinnen

Ich bin gl├╝cklich

F├╝r dich

Und ich bin dankbar f├╝r dich, der das hier gerade liest. Danke f├╝r deine Zeit, f├╝r deine Aufmerksamkeit. Obwohl dieser Beitrag keine rei├čerische ├ťberschrift, kein Schn├Ąppchen zu bieten hat und dein Leben auch nicht in nur 5 Schritten ver├Ąndern wird – du hast ihn angeklickt und liest ihn. Danke daf├╝r.

Fr├Âhliche Weihnachten

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