Eine Tüte Meer

„Wir geh’n mit Sand in den Schuhen und Salz auf der Haut und Wind in den Haaren nach Haus …“ – Philipp Poisel

Nie zuvor hat mich das Meer so berührt wie im letzten Ostsee-Urlaub. Ich weiß nicht genau, was anders war. Vermutlich ich. Denn das Meer war ja eigentlich schon immer da. Genau so, wie es eben ist. Nass, salzig und unendlich. Gewaltig und laut, wenn die Wellen höher schlagen. Friedlich und still, am Morgen, wenn kaum eine Bewegung vorhanden ist. Ich habe mal gelesen, der Klang des Rauschens soll uns beruhigen, weil es uns an die Zeit im Mutterleib erinnert. Vielleicht stimmt das. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber mit jedem Tag am Strand fiel mir der Abschied schwerer. Und jedes Mal, wenn ich ins Wasser gegangen bin, fühlte ich mich irgendwie verbunden. Und angekommen. Akzeptiert. Und frei. Und wenn ich morgens bis auf ein paar Nackedeis allein am Strand saß und einfach nur lauschte, gab es nichts, was mir in diesen Momenten gefehlt hätte.

Falls du das irgendwie nachempfinden kannst oder möchtest, anbei ein kleines Video. Es ist nicht dasselbe, aber eine schöne Erinnerung daran.

 

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Und falls du das Meer genauso liebst wie ich, mal eine Empfehlung ganz anderer Art: ABZÛ ist ein Videospiel, das dich in die tiiiiiefsten Tiefen des Ozeans lockt, nicht etwa um schweißgebadet ums Überleben zu kämpfen, sondern schlichtweg um die unfassbare Schönheit zu genießen. Mit Walen schwimmen, durch riesige Fischschwärme tauchen oder mit Delphinen springen? Geht alles! Und hat mir unglaublichen Spaß bereitet. Für Genießer und Entdecker : )

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